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Artikel aus der Westdeutschen Zeitung Wuppertal 2006 |
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ZIRKUSWOCHE Die Sommerferien sind für Wuppertaler Kinder Zirkuszeit Seit 15 Jahren stürzen sich über 150 Kinder ins große Abenteuer. Wuppertal. Die letzten drei Wochen der Sommerferien sind für viele Wuppertaler Kinder Zirkuszeit. Und das schon seit 15 Jahren. Jede Woche stürzen sich über 150 Kinder als Artisten, Clowns oder Tierführer ins große Abenteuer. Jeweils eine Woche wird im Familienzirkus Jonny Casselly auf dem Carnaper Platz geprobt, um dann Freunden und Verwandten eine mitreißende Vorstellung zu bieten. Das Ferienprojekt des städtischen Ressorts Kinder, Jugend und Familie wird von den Wuppertaler Stadtwerken und der WZ unterstützt. Einige der Kinder sind in dieser Zeit mit Reporterblock, Stift und Kamera unterwegs, um als junge WZ-Reporter ein Extrablatt zu erstellen, das vor der großen Premiere im Zirkuszelt verteilt wird. Die Online-Redaktion der WZ zeigt ihnen hier einige Leseproben der Artikel, die die Kinder geschrieben haben, und einige der Fotos, die sie geschossen haben. 29.07.06
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Marianne Casselly beim Pressetermin vor ihrem Wohnwagen. |
Oma ist immer für die Enkel da Oma Casselly zieht mit dem Zirkus mit, sie hat ihren eigenen Wohnwagen. Wuppertal. Die Cassellys fahren schon seit vielen Jahren mit dem Zirkus herum. Oma Casselly hat einen sehr schönen großen Fünf-Sterne-Wohnwagen. Dort wohnt sie zusammen mit ihrer Tochter Marion, die im Zirkus die Süßigkeiten verkauft und für die Musik zuständig ist. Oma Casselly, die mit Vornamen Marianne heißt, hat zehn Kinder, Zirkusdirektor Jonny gehört dazu. Sie hat 44 Enkelkinder und 16 Urenkel. Oma Casselly ist 82 Jahre alt. Jonny Casselly senior hat sieben Kinder. In ihrer Zirkuskarriere hat Oma Casselly mit Reiten angefangen. Danach kamen Seiltanz und Trapez dazu. Nach einem Sturz vom Trapez hat ihr Vater ihr verboten, weiter Trapez zu machen. Da hat sie noch Ungarischen Tanz dazu genommen. Die Enkel im Circus Jonny Casselly kommen immer wieder bei ihr vorbei. Etwa wenn die Zwillinge sich einmal weh getan haben. Und manchmal erzählen sie ihr auch ein Geheimnis. Oma und Marion kochen in ihrem Wagen für sich. Wenn es zuviel ist, rufen sie die Enkel, die dann helfen und sich über die Einladung freuen. Im Zirkus lernen die Kinder viele Kunststücke von ihren Eltern oder ihren älteren Geschwistern. Oma Casselly macht sich auch viele Gedanken, besonders über die Pferdenummern. Wir finden es gut, dass Oma mit ihren Enkeln mit dem Zirkus mitfährt. 29.07.06 Von Kolja, Carla, Rebecca und Roland
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![]() Manege frei": die Cassellys zu ihrer eigenen Galavorstellung. |
ZIRKUSWOCHE Sonntag ist Casselly-Gala Morgen und kommenden Sonntag zeigt der Familienzirkus Jonny Casselly auf dem Carnaper Platz sein Programm. Wuppertal. Der Zirkus ist da! Auf dem Carnaper Platz hat der Familienzirkus Jonny Casselly seine Zelte aufgeschlagen. Und während sich hier in den letzten drei Ferienwochen die Kinder vom Ferienzirkusprojekt des städtischen Ressorts Kinder, Jugend und Familie tummeln, um als Zirkusartisten für ihre Vorstellungen zu trainieren, laden die Cassellys zu ihrer eigenen Galavorstellung.
Zum ersten Mal heißt es morgen um 16 Uhr "Manege frei", eine zweite
Vorführung gibt es am Sonntag, 6. August, ebenfalls um 16 Uhr. Der
Familienzirkus Jonny Casselly ist eine bekannte Größe in Wuppertal,
er hat eine treue Fangemeinde in der Stadt.
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PROGRAMM
Willkommen bei der Gala-Vorführung "Artisten aus aller Welt"
Begrüßung
Einmarsch der Artisten
Trapez
Clowns (Antonio): Der Waschsalon
Die Rasselbande
Equilibristik (Tonne)
Bodenakrobatik
Clowns (Antonio): Der Reiseclown
Jonglage
Feuertanz
Clowns (Itti): Ist es schon ...
PAUSE
Begrüßung
Zeitungsgruppe und Danksagung
Seiltanz
Clowns (Antonio): Seiltanz
Sprungakrobatik
Equilibristik (Kugel)
Voltigieren
Eine Überraschung von den Cassellys
Clowns (Itti): Die Feuerwehr
FINALE
Und auch in der Pause kann man so einiges entdecken. Immer wieder schaffen es die Kinder, ihre Eltern und Großeltern zum Tierzelt zu führen, um einmal bei Lamas, Ziegen, Ponys, Pferden, Hunden oder dem großen Kamel vorbeizuschauen.
Und im Vorzelt kann man während der Pause die Bekanntschaft der großen Riesenschlange machen und, wenn man mutig genug ist, sich mit dem Reptil zusammen fotografieren lassen.
Kurz, es ist eine eigene Welt, die Zirkuswelt, die immer wieder einen Besuch lohnt.
ZIRKUS IM TV In der ersten Zirkuswoche hat das ZDF ein Kamerateam auf den Carnaper Platz geschickt, das über den Ferienzirkus berichtet. Der Beitrag soll Sonntag in der Reihe "Menschen und Projekte" gezeigt werden.
· Sonntag, 30. Juli, um 9 Uhr im ZDF
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Lächeln und loslaufen
Gut drauf waren die
Kinder in der Equilibristik-Gruppe, auf Tonnen und Kugeln. Da hieß
es: "Nicht nach unten gucken und in Bewegung bleiben!"
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Ferienzirkus unter sengender Sonne
Menschen und Tiere
haben die Hitze der letzten Tage auf dem Carnaper Platz zu spüren
gekriegt. Trotzdem haben die Artisten mit viel Spaß trainiert.
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In einer Zirkusfamilie sind immer alle zusammen
Die Kinder lernen
alles, was man für den Zirkus braucht, von ihren Eltern und den
älteren Geschwistern. Wie sagt man einem Pony, wo es langgeht? Pumuckl hat von allen Casselly-Ponys den größten Kopf. Wir sind mit ihm und mit Annika aus der Tiergruppe über den Zirkusplatz spazieren gegangen. Wir sind mit einem Pony spazieren gegangen. Das war der braun-weiße Pumuckl. Da war ein Mädchen dabei, das heißt Annika. Sie ist acht Jahre alt und in der Tiergruppe, in der es zwei Ziegen, sechs Lamas, zwölf Ponys, 17 Kinder und drei Betreuerinnen gibt. Der Leiter ist Alfons Casselly. Das Spazierengehen war sehr schön, weil man nicht so oft mit einem Pony unterwegs sein kann. Und weil uns Annika viel über die Ponys erzählt hat. Gleich am Anfang wollte Pumuckl einen anderen Weg gehen als Annika. Pumuckl wollte zum Fressen aufs Gras, und Annika wollte um das große Zirkuszelt herum. Annika sagt: "Man muss Pumuckl viel streicheln, sonst hört er nicht so wirklich." Auf dem Rückweg sind wir am Stall der großen Pferde vorbeigekommen. Einige haben laut gewiehert, als sie Pumuckl gesehen haben. Aber der ist einfach weitergelaufen. Zu den Aufgaben in der Tiergruppe gehört auch das Saubermachen der Ponys: striegeln, kämmen (Annika: "Was auch nicht so einfach ist") und Hufe auskratzen. Ab und zu passiert was außer der Reihe: Ein Lama spuckt, einmal ist ein Pony alleine vom Spaziergang zurückgekommen, und Maggie, die Ziege, ist ausgerückt, als die Kinder die Stalltür offen gelassen hatten. Wir haben Pumuckl gestreichelt, das Fell war warm und weich. Es war sehr toll gekämmt. Die jüngste Leiterin ist elf Jahre alt: Alexia trainiert die Kinder der Taubengruppe Im großen Zelt liefen zwei Tauben auf ihren Laufrädern. Da hat gerade die Taubengruppe geübt: sieben Kinder mit sieben Tauben. Alexia Casselly (11) leitet die Gruppe. Sie hat uns erzählt, dass sie sieben oder acht Jahre alt war, als sie ihre erste Gruppe bekommen hat mit den Tauben. Sie sagt: "Es ist schön, was mit den Kindern zu machen." Sie erzählt: "Manche sind älter als ich und denken: Wie kann so eine Kleine uns was sagen?" Wir haben gesehen, dass sie sehr viel über Tauben weiß. Die Tauben fliegen nicht weg, weil sie da Futter kriegen und weil sie da Freunde haben. Die Tauben haben auch vor den Kindern keine Angst. Im Gegenteil: Sie mögen sie sogar sehr, weil sie immer gestreichelt werden. Alexia und ihre Zwillingsschwester Romina treten mit den Tauben im Circus Jonny Casselly auf. Alles, was sie da vorführen, zeigt Alexia den Ferienkindern in der Taubengruppe.
Alexia erzählt, dass die Tauben sogar schon mal im Zirkus gebrütet
haben. Und sie sagt, dass die Tauben bei der Aufführung aufgeregter
sind als bei einer Probe. Bei einer Vorführung machen die Tauben
dann manchmal ganz komische Geräusche. 05.08.06
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Langohren für Daheim
In einer Ecke des Zirkusplatzes wohnen lauter Kaninchen.
29.07.06
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Junge Damen mit viel Gefühl für Balance
Die letzte
Vorstellung des Ferienzirkus Casselly. Die Kinder gaben wieder
alles. |
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Das ZIKRUSPROJEKT
"Dieses Mal war es
das hitzereichste und das kinderreichste Zirkusprojekt", so Jutta
Raschtuttis, Projektleiterin und Mitarbeiterin des Ressorts Kinder,
Jugend und Familie. Auf dem Carnaper Platz haben in den letzten drei
Ferienwochen fast 600 Kinder das Zirkusprojekt mitgemacht.
Das Projekt veranstaltet die Stadt
seit 15 Jahren mit der Zirkusfamilie Jonny Casselly. Die
Kindergruppen, für die letzte Veranstaltung waren es 192 Kinder,
probten jeweils eine Woche mit den Profis. 07.08.06 Vom Kribbeln im Bauch und frechen Lamas Überall gab es in dieser Woche etwas zu entdecken, ganz viel konnten die Kinder ausprobieren. Wir haben gefragt: Wie war`s? Wuppertal. Lea (13): "Am besten war, mit den Tieren spazieren zu gehen. Und dass mein Lama fast immer gehört hat. Es heißt Whity. In der Manege ist es aber ein Sturkopf. Es hat immer meine Kappe in den Mund genommen. Und einmal hat es versucht, mir eine Möhre aus dem Mund zu nehmen. Typisch Lama!" Jonathan (9): "Am besten ist unsere letzte Clownsnummer, weil wir auch mal ein bisschen die anderen Leute nassspritzen können. Und dass die Cassellys am ersten Tag was vorgemacht haben. Nicht so gut war, dass Itti mit zweien in der Gruppe immer schimpfen musste. Da kamen wir beim Üben schwerer zu Potte." Kathi (11): "Gut war, dass man am Anfang viel ausprobieren konnte und sich dann erst entscheiden musste. Equilibristik habe ich genommen, weil es mir gefällt, das Gleichgewicht zu halten und Kunststücke auf der Tonne und der Kugel zu machen. Es ist lustig, auch wenn einem von den vielen kleinen Trippelschritten die Füße wehtun." Justus (11): "Trampolinspringen war am besten, weil man da so hoch in der Luft ist. Man hat keinen Boden mehr unter den Füßen. Wenn man es einmal raus hat, dann ist es leicht. Doof war, dass ich den Salto nur ohne Trampolin hingekriegt habe." Jessica (13): "Gut war, dass ich in die Gruppe reingekommen bin, in die ich wollte, das Trapez. Gut ist, dass hier im Zirkus so viele nette Kinder sind. Bei der Aufführung mache ich einen Durchgucker. Schön, dass ich nicht das Leichteste mache und zeigen kann, dass ich das kann." Carlo (6): "Besonders gut hat mir das Tellerdrehen gefallen. Und das Werfen, weil man da so genau zielen muss. Mit Tüchern jonglieren ist blöd, weil die immer verhaken. Beim Zugucken haben mir die Clowns besonders gefallen." Katharina (11): "Das Tanzen auf dem Seil ist toll, weil das ganz schön viel Spaß macht und weil man da Gleichgewichtsübungen macht. Das kann man auch beim Pferd gebrauchen, ich reite. Am besten ist es, auf dem Hochseil zu laufen. Das kribbelt im Bauch, aber es macht Spaß." Paul (13): "Die Clownsgruppe fand ich sehr schön, mit Antonio. Der hat immer Scherze gemacht. In einer unserer Nummern spiele ich eine der Hauptrollen, das war schon sehr lustig. Nicht so gut war die Hitze, da konnte man nicht so gut bei üben." Paulina (10): "Wir sind die Fakire, und am besten ist der Feuertanz. Es macht Spaß, Sachen auf dem Nagelbrett zu machen. Die Nägel sind wirklich spitz. Es macht Spaß, zu zeigen, was man kann. Nicht so gut war die Hitze, das Gute daran war aber der Pool zur Abkühlung." Wiebke (7): "Ich fand das Proben in der Manege am schönsten. Weil man sich da schon so richtig fühlt, als ob man beim Auftritt ist. Das Turnen bei den Bodenakrobaten ist öfter anstrengend, aber ich fühle mich auch gut dabei. Ich bin im Turnverein und liebe Bodenakrobatik." · Weitere Aufnahmen sind unter www.jugend-freizeit.de/projekte/zirkus zu finden. 29.07.06 Von Roland, Rebecca, Carla und Kolja
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Professionell
albern sein: Mini-Clowns lernten beim Kinderferienzirkus von der
Artistenfamilie Casselly, wie man die Zuschauer zum Lachen
bringt.
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ZIRKUSWOCHE Nachwuchsartisten und ein Zirkusextrablatt Die Zirkusfamilie Casselly trainierte junge Clowns und Seiltänzer - die WZ ermöglichte es. Wuppertal. Unter dem Motto "Artisten aus aller Welt" feierten gestern 180 Wuppertaler Kinder vom Kinderferienzirkus im Casselly-Zelt auf dem Carnaper Platz Premiere. Bevor es in das Zirkusrund ging, kamen die zahlreich erschienenen Gäste aber zunächst an einer Horde Zeitungsjungen vorbei, die ein Zirkusextrablatt verteilten, veröffentlicht von der WZ, die als Sponsor des Spektakels fungierte. WZ-Mitarbeiter Martin Juhre hatte somit auch abschließend noch alle Hände voll zu tun gerade erst war die einwöchige Arbeit mit dem jüngsten Reporterteam der Stadt abgeschlossen, schon musste die Sonderausgabe natürlich unters Volk. Im Zelt der traditionsreichen Zirkusfamilie Casselly angekommen, sehnten sich nicht wenige zurück in die "kühlen" 30 Grad auf dem Vorplatz drinnen war die Temperatur deutlich höher. Schrecken konnte das die Verwandten und Bekannten der kleinen Stars aber nicht; das rund 1000 Personen fassende Zirkuszelt war zu drei Vierteln gefüllt. "Es ist toll, dass die Stadt Wuppertal das Projekt trotz leerer Kassen immer noch ermöglicht", freute sich Projektleiterin Jutta Raschtuttis, die als städtische Mitarbeiterin des Bereichs Jugend & Freizeit auch das Haus der Jugend Elberfeld leitet. Sie war es dann auch, die in der Manege die erste von drei Vorstellungen an drei Wochenenden eröffnete. 180 Kinder in Gruppen aufgeteilt präsentierten sich mit viel Trara und stolz geschwellter Brust dem Publikum; Eltern, Großeltern und Geschwister warteten natürlich von Beginn an auf den einen Moment, in dem auch sie vom Stolz gepackt werden würden. Dann endlich gaben sich Kleine
und Kleinste die Klinke in die Hand: Hier hing ein Junge etwas
unbeholfen in den Seilen, dort durften Mini-Clowns endlich mal
professionell albern sein. Ob Seiltänzern, Fakiren oder Jongleuren,
eines war allen gewiss: Tosender Applaus.
25.07.06
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Kinder berichten vom Zirkus: Von oben sieht es noch deutlich höher aus
Artisten
am Trapez müssen kräftig, geschickt und beweglich sein. Und sie
müssen sich auf ihre Mitturner und Helfer verlassen können.
22.07.06
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Kinder berichten vom Zirkus: Das Geheimnis der Bonbons im Feuer
Der Zauberer Bobori
zaubert mit Kindern.
Bobori hat schon als Kind Zirkus gemocht. Er sagt: "Mit meinem Beruf habe ich mir einen Traum verwirklicht."
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Premiere für eine neue Projektleiterin
In
diesem Jahr hat Jutta Raschtuttis die Leitung des
Kinderferien-Zirkusprojekts übernommen.
Frage:
"Gefällt es dir hier?" Frage:
"Was ist das Schönste daran?" Frage:
"Wenn Du ein Ferienkind wärest, welche Gruppe würdest Du Dir
aussuchen?" Frage: "Wirst Du etwas ändern?"
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Direktor Jonny Casselly sitzt im Führer-haus eines Zirkustrucks
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Kinder berichten vom Zirkus: Zirkusleben ist Bewegung
Früher zogen Pferde
die Wagen, jetzt bringen viele PS den Zirkus an sein nächstes Ziel.
Die Tour muss gut geplant sein.
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![]() "Eine Woche voller Erlebnisse" fanden die Ferienkinder. |
ZiRKUSWOCHE Feuer im Fakirmund und die Bürste im Kamelmaul
Es war eine Woche
voller Erlebnisse für die Ferienkinder. Wir haben sie gefragt, wie
ihnen das Zirkusleben gefallen hat.
Miriam (13): "Ich mag die Cassellys, ich bin ein Fan von ihnen. Am meisten Spaß hat das Seillaufen gemacht, das ist gefährlich. Einmal durfte ich Pferde putzen, das war auch gut. Nicht so gut war das Essen, da bin ich ziemlich wählerisch." Julian (12): "Am besten war die Taubengruppe. Ich habe selber Tauben zuhause, Brieftauben. Die Kinder hier sind gut. Wenn die Tauben Pause machen, machen wir auch Pause. Dann spielen wir. Oder wir gehen in den Pool." Theresa (8): "Am besten ist die Bodenakrobatik, weil man da was lernt und weil die Stefani Casselly sehr nett ist. In der Pause kann man über den Platz gehen und gucken. Zum Beispiel die Tiere, ich finde Tiere sehr hübsch. Nicht so gut war der erste Tag, das Ausprobieren war zu kurz, und die Wechsel haben nicht so gut geklappt." Florian (11): "Am meisten hat mir der Sprung durch den Feuerreifen gefallen. Da muss man tierisch aufpassen, sonst kann das böse enden. Also man ist da schon ziemlich konzentriert. Es war total schön, in den Pool zu gehen und sich nass zu machen." Laura (9): "Es war toll, mit den Ponys spazieren zu gehen und sie zu striegeln. Ich voltigiere und kenne mich mit Pferden aus. Hier habe ich das Pony Pumuckel. Der ist süß, nur er will manchmal nicht so gut mitmachen. Nicht so gut ist, wenn die Ponys sich streiten. Einmal hat ein Pony beim Spazierengehen so gezogen, dass eine Helferin es übernehmen musste." Jacob (11): "Am meisten Spaß hat das Essen gemacht, ich esse gerne. Das Üben war in Ordnung. Ich hänge am Trapez in der Luft. Da oben ist es wärmer als am Boden. Beim Trapez-Turnen braucht man vor allem Willen. Sonst gibt man ganz schnell auf, weil man nicht raufkommt." Marian (6): "Am besten war das mit dem Feuer, das die Fakire sich in den Mund gesteckt haben. Das war aufregend. Bei den Jong-leuren spiele ich Diabolo, weil man da so viele Sachen mit machen kann." Robin (6): "Das beste war, mit den Tieren Kunststücke zu üben. Meine Ziege Susi ist ein bisschen stur, die zieht manchmal rum. In der Aufführung soll sie über ein Loch hüpfen. Das Kamel Kuskus nimmt immer die Bürste in den Mund, dann muss jemand sie wieder rausziehen." Chantal (12): "Ich finde es einfach schön hier. Bei den Fakiren macht es mir am meisten Spaß mit den Feuer-Poi. Das sind Ketten mit einer Fackel am Ende, die wirbelt man damit rum. Da braucht man viel Zeit zu, das zu lernen, und das kann auch nicht jeder." 22.07.06 Von Simon, Jan L., Jan J., Oliver, Leon, Cedric und Florian |