FEUER IN HÜRTH
Großbrand vernichtet Freizeithalle
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Hürth - Großeinsatz der Feuerwehr! In Hürth ist in der Nacht auf Montag ein Großbrand ausgebrochen.
Gegen 23 Uhr geht die Meldung bei der Feuerwehr ein: Feuer in einer Tennis- und Freizeitanlage an der Sudetenstraße.
280 Einsatzkräfte mussten anrücken, um die Flammen zu löschen. Bis zum Morgen war das Feuer aber noch nicht unter Kontrolle.
Verletzte gab es anscheinend keine. Vom Rauch soll laut Feuerwehr keine Gefahr für die Bevölkerung ausgehen.
Trotzdem kann es dadurch, gerade in Stotzheim, ganz schön mies stinken. Die Feuerwehr bittet, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Der Schaden wird auf 5 Millionen Euro geschätzt. Die Ursache ist noch unklar.
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(PR-inside.com
14.05.2007 14:07:36)
- Beim Brand eines Sportcenters in Hürth (Rhein-Erft-Kreis)
ist ein
Sachschaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Verletzt wurde
bei dem Feuer in der Nacht auf Montag niemand, wie ein
Feuerwehrsprecher auf ddp-Anfrage mitteilte. Die Brandursache ist
unklar.
Hürth (ddp-nrw). Beim Brand eines Sportcenters in Hürth (Rhein-Erft-Kreis) ist ein Sachschaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Verletzt wurde bei dem Feuer in der Nacht auf Montag niemand, wie ein Feuerwehrsprecher auf ddp-Anfrage mitteilte. Die Brandursache ist unklar. Zu dem Sportcenter, das komplett niederbrannte, gehörten neben einer Tennishalle und einem Fitnesscenter auch Kegel- und Bowlingbahnen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung zeitweise aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Messungen hätten jedoch keine Hinweise auf schädliche Stoffe ergeben, sagte der Feuerwehrsprecher. (ddp)
Ein Brand in einer Tennis- und Freizeitanlage in Hürth-Hermülheim erforderte einen Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht von Sonntag auf Montag. Weit über 200 Feuerwehrleute brachten das Feuer bis zum späten Montagmorgen zwar unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten jedoch weiter an.
Das Gebäude brannte vollkommen aus und ist vom Einsturz bedroht. Durch das Feuer wurde niemand verletzt - der Sachschaden wird auf etwa fünf Millionen Euro geschätzt. Aufgrund der Rauchbelästigung wurden vor allem die Anwohner Stotzheims gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Eine gesundheitliche Gefährdung durch den Rauch wurde ausgeschlossen.
Feuerwehrleute stehen vor dem ausgebrannten Kegel- und Tenniscenter in Hürth.



VON FRED WITTIG UND ANDREAS ENGELS, 14.05.07, 20:51h
HÜRTH. Bei einem Feuer in einem Sportcenter an der Sudetenstraße in Hermülheim entstand in der Nacht zu Montag ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Ein Großaufgebot der Feuerwehr, die zeitweilig mit 300 Einsatzkräften vor Ort war, konnte nicht verhindern, dass der 7000 Quadratmeter große Gebäudekomplex mit Bowlingbahn, Fitnessstudio, Tennisplätzen und Gastronomie komplett niederbrannte. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Montagabend. Verletzt wurde niemand.
Gebäude drohte einzustürzen
Gegen 22.35 Uhr waren die ersten Notrufe bei der Feuerwehr eingegangen. Als die Löschkräfte vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen meterhoch aus dem der Straße zugewandten Gebäudeteil, in dem die Gaststätte untergebracht war. Zwei Wohnungen in der Anlage wurden geräumt.
Die Feuerwehr versuchte vergeblich, ein Übergreifen der Flammen auf die anderen Gebäudeteile zu verhindern. Die Bauweise der miteinander verbundenen Hallen und die große Hitze hätten die Löscharbeiten erschwert, sagte Einsatzleiter Friedhelm Wolter. Durch Holzkonstruktionen und abgehängte Decken breiteten sich die Flammen schnell aus.
Weil Einsturzgefahr bestand, konnte die Feuerwehr zunächst nicht ins Gebäude vordringen. Von sechs Drehleitern aus bekämpfte sie die Flammen mit massivem Wassereinsatz. Gestern Vormittag legten die Einsatzkräfte einen Teppich aus Löschschaum über die Gebäude. Das Feuer flammte im hinteren Gebäudeteil mehrfach wieder auf. Immer wieder stiegen schwarze Rauchsäulen auf.
Schwimmbad als Wasserreservoire
Die Polizei sperrte das Gebiet um den Brandort bis zum Montagabend weiträumig ab. Das benachbarte Familienbad „de Bütt“ blieb den ganzen Tag geschlossen. Wegen des großen Löschwasserbedarfs waren die Schwimmbecken als Notreserve vorgesehen; sie mussten letztendlich aber doch nicht leergepumpt werden. „Wir gehen davon aus, dass wir am Dienstag wieder öffnen können“, sagte Thea Hürth, Leiterin des Bäderbetriebs.
Die Stadtbuslinie 711 und die Regionalbuslinie 710 mussten Umwege nehmen, weil die Sudetenstraße voll gesperrt war. Die Schüler des benachbarten Schulzentrums mussten schon in Hürth-Mitte am Busbahnhof und an der Horbeller Straße aussteigen und zu Fuß zur Schule gehen. Die Schüler wurden aber nach der zweiten Stunde um 9.35 Uhr wieder nach Hause geschickt. „In den Klassenzimmer war zum Teil sehr schlechte Luft“, erklärte Liane Cramer, Leiterin der Hauptschule. „Wir durften aber wegen der starken Rauchentwicklung nicht lüften.“
Auch die Anwohner wurdenaufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen hätten aber keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen ergeben, gab Stadtbrandmeister Wolter später Entwarnung. In Folge des Brandes kam es zu mehreren kurzen Stromausfällen im Bereich Hermülheim und Knapsack.
Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Großbrand in
Hürth
(von meinem Balkon aus gesehen)
Gestern Abend ist in einem Hürther Sportcenter (welches sich direkt gegenüber
meiner Wohnung auf der anderen Straßenseite befindet) ein
Feuer
ausgebrochen. Abends von Martinshorn und Blaulicht vor meinem Balkon irritiert,
habe ich nur ein Feuerwehrauto und ein wenig Rauch gesehen und mir gedacht, dass
die Geschichte schnell vorbei ist. Falsch gedacht…
Als einige Zeit später dann der 10. Feuerwehrwagen ankam und die Flammen langsam
doch etwas größer wurden, hab ich mir doch ein wenig Sorgen gemacht. Das kleine
Feuer
hat sich dann noch zu einem Großbrand entwickelt. Problematisch ist auch, dass
direkt links neben der Halle momentan ein Zirkus gastiert - nur getrennt durch
ein paar Bäume. Gut, dass es in den letzten Tagen nicht ganz so heiß war, wie in
den Wochen davor.
Am beeindruckensten war das Bild heute Nacht: In der Dunkelheit brannte das ganze Gebäude, während die Feuerwehr von etwa acht ausgefahrenen Leitern aus mit mehreren Schläuchen von verschiedenen Richtungen löschten. Das hatte irgendwie etwas surreales. Meine Katzen waren jedenfalls ziemlich fasziniert.
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit sah man dann auf der Straße das ganze Ausmaß: Insgesamt waren über 250 Feuerwehrmänner im Einsatz und die Sudetenstraße war durch eine Vielzahl von Einsatzwagen blockiert (Feuerwehr und Polizei, es gab glücklicherweise keine Personenschäden). Die gesamte Straße ist bis zum jetzigen Moment weitestgehend von der Polizei abgesperrt. Wer rein will, muss auch einen guten Grund nennen.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Feuer so hartnäckig hält. Das Bild am Anfang des Postings stammt vom heutigen frühen Nachmittag - sieht eigentlich ziemlich gelöscht aus, oder? Das täuscht. Jetzt (18:30 Uhr - fast 24 Stunden später) kommen immer noch Flammen aus dem Gebäude und es wird weiterhin von mehreren Feuerwehrfahrzeugen aus gelöscht. Der Schaden liegt wohl bei mehreren Millionen Euro.
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Hürth (dpa/lnw) - In Hürth bei Köln bekämpft die Feuerwehr seit Sonntagabend einen Brand in einem Kegel- und Tenniscenter. Etwa 300 Feuerwehrleute seien vor Ort, sagte ein Sprecher der Hürther Feuerwehr am Montag. Der Einsatz werde voraussichtlich noch bis in die späten Abendstunden dauern. »Der Brand ist noch immer nicht gelöscht«, sagte der Sprecher. »Wir versuchen jetzt, das Gebäude einzuschäumen.« Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Über die Ursache war zunächst noch nichts bekannt.
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WDR Lokalzeit Köln 15.5 07
Großbrand in Hürth gelöscht
Rund 100 Feuerwehrleute haben in der Nacht einen Bagger eingesetzt, um den Brand
des Hürther Sportcenters zu löschen. Nach dem Brandausbruch am Sonntag waren sie
bereits die zweite Nacht im Einsatz. Der Bagger musste eingesetzt werden, um an
die Glutnester zu gelangen. Die Kriminalpolizei will im Laufe des Tages mit
ihren Ermittlungen beginnen, um die Brandursache zu klären. Das Hürther
Sportcenter brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf fünf Millionen Euro
geschätzt.
VON UDO BEISSEL UND LAURA CORNELIUS, 14.05.07, 11:11h, AKTUALISIERT 15.05.07, 17:28h
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In der Nacht zum Montag brennt die Sport- und Bowlingcenter in Hürth. Der Schaden geht in die Millionen. 250 Feuerwehrmänner waren im Einsatz.
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ksta-tv: Feuer zerstört Sportcenter
Hürth - Die Feuerwehrmänner haben dunkle Ränder unter den Augen. Erschöpft sitzen einige der etwa 300 Helfer auf dem Boden an der Sport- und Freizeitanlage an der Sudetenstraße in Hürth. „Einige der Männer sind inzwischen zwölf Stunden im Einsatz und haben keine Kraft mehr“, sagt ein Helfer.
In der Nacht war ein Feuer in der Anlage, die von zwei Pächtern betrieben wird, ausgebrochen. Bettina Ziskoven, die mit ihrem Mann die Bowling- und Kegelbahn sowie vier Tennisplätze und ein Restaurant betreibt: „Wir saßen am Sonntagabend im hinteren Teil der Anlage, als ein Mitarbeiter uns rief, nachdem er das Feuer entdeckt hatte. Es hat offenbar auf der Bowlingbahn angefangen zu brennen.“ Doch ausrichten konnten die Ziskovens und ihre Angestellten nichts mehr, konnten sich aber in Sicherheit bringen. Die Flammen hatten sich schon stark ausgebreitet.
Einsturzgefahr
Feuerwehr-Einsatzleiter Friedhelm Wolter löste Großalarm aus, als er die Sudetenstraße erreicht hatte. Flammen schlugen aus dem Dach. Dachbalken drohten herunterzustürzen. „Es war zu gefährlich, noch einen der Feuerwehrmänner ins Gebäude zu schicken“, berichtete er. Von mehreren Seiten wurden Löschtrupps in Stellung gebracht. Permanent heulten Sirenen durch die Nacht, kamen Schaulustige zum Brandort. Eine der viele Wasserleitungen wurde vom nahe gelegenen Schwimmbad De Bütt gelegt. Die Polizei sperret die Sudetenstraße.
Die Feuerwehr bemühte sich fieberhaft, den noch unbeschädigten Bereich der Firma „Just fit“, die von Frank Böhme betrieben wird, zu retten. Böhme war bis etwa 4 Uhr guter Hoffnung. Doch dann musste auch er mit ansehen, wie sein Fitness-Center ein Raub der Flammen wurde. Deprimiert waren auch die Feuerwehrmänner, die alles darangesetzt hatten, ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. „Ein Problem waren die abgehängten Zwischendecken. Dort staute sich die Hitze so lange, bis sich das Holz der Dachkonstruktion selbst entzündete“, erklärte Einsatzleiter Wolter gestern Mittag. Immer wieder wurden Feuerwehrmänner aus umliegenden Städten angefordert, die gegen erschöpfte Einsatzkräfte ausgetauscht wurden. Noch gestern Abend wurden Glutnester gelöscht.
Unterricht eingestellt
Im benachbarten Albert-Schweitzer-Gymnasium wurde der Schulbetrieb eingestellt. Rauschwaden zogen auf das Gelände. „Da uns die Feuerwehr nicht sagen konnte, ob der Rauch ungefährlich ist, schickten wir die Schüler um 10 Uhr nach Hause“, sagte der stellvertretender Schulleiter Alfred Schäfer. Eine Mathematikklausur, die ausfallen musste, wird heute nachgeholt.
Noch gestern Mittag stiegen schwarze Rauchwolken aus dem hinteren Teil der 8000 Quadratmeter großen Anlage. Das Schwimmbad „De Bütt“ war gestern geschlossen. Nachdem am Morgen Strom und Telefon ausgefallen waren, musste das Bad über ein Notstrom-Aggregat versorgt werden.
Zur Brandursache konnte die Polizeigestern noch nichts sagen. Sowohl Feuerwehr als auch Polizei sprechen von einem Schaden in Höhe von fünf Millionen Euro.
Ob Bettina Ziskoven und ihr Ehemann den Betrieb wieder aufbauen, vermochte die Frau gestern nicht zu sagen. Einen festen Plan hat dagegen schon Frank Böhme: „Jetzt geht es erst recht weiter. Von Feuer lassen wir uns nicht unterkriegen. Ich hoffe auf einen schnelle Baugenehmigung.“
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